30.08.2017

Veneers: Perfektes Lächeln, nicht nur für Stars

Ein Hollywood-Lächeln zu haben, davon träumen die Menschen nicht erst seit Kurzem. Der Begriff entstand bereits in den 30er-Jahren, als Schauspieler für ein perfekteres Lächeln am Drehtag dünne Kunststoff-Schalen mit Haftpulver auf ihre Zähne aufklebten.* Auch Marilyn Monroe half mit sogenannten Veneers nach. Ihre wurden aber bereits dauerhaft, mit Zement, aufgeklebt.Für ein fast perfektes Lächeln muss man allerdings kein Hollywood-Star sein. In welchen Fällen eignen sich Veneers und was sollten Sie beachten?

Was sind Veneers und wie werden sie angebracht?

«Veneer» ist das englische Wort für «Furnier». Die Technik kennt man vor allem aus der Holz- und Möbelindustrie, wo weniger wertvolle Materialien mit dünnen Schichten hochwertiger Hölzer verblendet werden.Bei den Zähnen geht man folgendermassen vor: Der Zahnarzt schleift den Zahn minimal ab. Dann klebt er die ein bis drei Millimeter dicken, fast durchsichtigen Keramikschalen mithilfe von Kunststoffen und einer Säure-Ätz-Technik auf.

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Warum Veneers?

Veneers eignen sich, um Schiefstellungen oder grosse Zahnlücken zu kaschieren. Man setzt sie ausserdem bei abgebrochenen, teilweise ausgeschlagenen sowie verfärbten Zähnen ein. Auch fehlgebildete Zähne können damit korrigiert werden: Miley Cyrus hatte beispielsweise zu kleine Zähne und liess sich deshalb Veneers machen.Einige Leute lassen sich auch Veneers machen wenn Bleaching die Zähne nicht genug oder gleichmässig aufhellen konnte (siehe «Anwendungsmöglichkeiten» unten).

Auf welche Zähne lassen sie sich kleben und auf welche nicht?

Veneers lassen sich für die Frontzähne, von Eck- bis Eckzahn machen – je nach Bedarf und Diagnose.Auf Zähne, die einmal überkront waren, lassen sich keine Veneers mehr setzen. Der Grund: Bei Kronen schleift man den Zahn stärker ab als bei Veneers, sodass diese danach nicht mehr passen.

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Fehlgebildete, zu kleine Zähne

  • Abgebrochene oder teilweise ausgeschlagene Zähne

  • Schiefstellungen oder grosse Lücken

  • Verfärbungen

  • Zu wenig starke oder unregelmässige Aufhellung durch Bleaching


 *Der kalifornische Zahnarzt Charles L.Pincus (Gründer der American Academy of Aesthetic Dentistry) stellte 1937 in einem Vortrag fest: «Ein gewinnendes Lächeln, das eine ebenmäßige Reihe von natürlichen, weiß schimmernden Zähnen zeigt, ist ein wesentlicher Faktor, um jene schwer zu beschreibende, alles bestimmende Charakteristik zu erreichen, die man Persönlichkeit nennt.»